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Reise 2013: NEPAL- Trekking in die Mt. Everest- Region
Im November 2013 starteten wir zu einer NEPAL- Trekk ing Reise in die Mt. Everest Region!

Wir wollen den 5483 m hohen Gokyo Ri und den 5550 m hohen Kala Patthar besteigen und diesen Blick zum Mt. Everest erleben:


Nepal Flag und unsere geplante Route:


Fr. 12.07.: Wir haben heute unsere F lüge nach Kathmandu gebucht. Wir fliegen mit Air India am 9.11. ab Frankfurt über Delhi nach Kathmandu.
Madhu, mein nepalesischer Freund hat unsere Flüge Ktm- Lukla- Ktm bereits reserviert.
Wir werden dann mit einem Träger von Lukla nach Namche Bazar gehen, uns dann einige Tage dort aufhalten. Mit kleinen Rundtouren werden wir uns dann an die Höhe gewöhnen, bevor wir in die Everest- Region starten. Für unseren Aufenthalt in den höchsten Bergen der Welt haben wir 4 Wochen eingeplant.
Die nächsten 3 1/2 Monate sind jetzt ausgiebigen Trainings- und Hochtouren in unseren Alpen geplant.
Wir sind sehr neugierig, was uns erwartet, vermutlich ist dieses nette Tier auch auf uns neugierig:


Mi. 14.08.2013: Zur Vorbereitung auf unsere geplante Trekkingtour, ist es notwendig fit zu werden. Daher mache ich seit einigen Wochen längere Touren in unseren Alpen. Weiters habe ich mit meinem Sherpa Kontakt aufgenommen, der bei mir im Sommer auf meiner DAV- Hütte gearbeitet hat. Phuba arbeitet zur Zeit auf einer Hütte in den Lechtaler Alpen. Vor 2 Wochen besuchte ich ihn auf der Hütte. Er gab mir viele Informationen über unsere geplante Tour. Er hat inzwischen alle Bergführerprüfungen bestanden und war bereits in diesem Jahr 2x am Mt. Everest und schon mehrmals am Cho Oyu. Einen besseren Begleiter konnte ich mir gar nicht wünschen! Er wird uns auf unsrer Tour begleiten.
Im September und Oktober werde ich noch einige höhere Gipfel über 3000 m besteigen, das hilft sicher auch, um mich an größere Höhen zu gewöhnen.


Am Scharfreuter im Karwendel!

Mo. 4.11.2013: Noch 5 Tage bis zu unserer Abreise. Wir haben hoffentlich ausreichend für unser Unternehmen in Nepal in unseren Bergen trainiert. Jetzt werden die letzten Medikamente besorgt und es geht ans Packen. Die Reisetasche darf nur 15 kg wiegen, sonst haben wir ein Problem. Wir freuen uns auf Nepal: NAMASTE!
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Sa. 9.11.: Heute Mittag waren wir reisefertig. Wir fuhren mit der Bayer. Oberlandbahn bis München und dann mit dem ICE nach Frankfurt. Mit Indian Air starteten wir dann abends nach Delhi.

So. 10.11.: Nach dem kurzen und fast schlaflosem Nachtflug stiegen wir in Delhi in die Maschine nach Kathmandu. Wir hatten auf der linken Seite einen Fensterplatz. Leider war uns der Blick auf den Anapurna wegen Wolken verwehrt. Wir landeten pünktlich in Kathmandu. Da wir uns bereits in München unser Nepalvisum besorgt hatten, waren wir rasch durch die Immigration. Auch unsere Reisetaschen waren angekommen. Madhu, mein Freund von früheren Reisen erwartete uns bereits mit einem Taxi, das uns direkt zum Hotel nach Thamel brachte. Nach einem kurzen Begrüßunstrunk mit Madhu, gingen wir bald Schlafen.

Mo. 11.11.: Madhu besorgte unsere Tickets für den Flug nach Lukla. Außerdem tauscht er uns das Geld für die 4 Trekkingwochen. Die „Mauisten" habe in ganz Nepal einen Generalstreik ausgerufen. Darum gab es wenig Verkehr. Wir leihen uns von Madhu zwei Motorräder um am Dienstag einen Ausflug zu machen.

Die. 12.11.: Wir fahren mit den Motorräder Richtung Bakthabur und dann auf die nördl. vorgelagerte Bergkette nach Nagarkod. Von dort sehen wir die Himalayakette, auch der Mt. Everest war zu sehen. Anschließend Besichtigung von Bakthabur. Abends Rückfahrt nach Kathmandu.

Mi. 13.11.: Wir starten um 7:00 Uhr zum Domestic Airport. Nach 2 Std. Wartezeit können wir mit der 2. Maschine nach Lukla fliegen. Wir hatten gutes Wetter und die Landung in Lukla war natürlich spannend, da wir ja von der Gefährlichkeit des kleinen Bergflugplatzes wußten. In der Sherpa- Coffee- Shop- Lodge heuerten wir unsere Träger (Porter) für 1200.- NR/Tag an. Tashi aus Gokyo hat uns diese Träger vermittelt. Anschließend starteten wir unsere Trekkingtour bis Phakding 2610 m. Wir passierten auch die ersten Hängebrücken. Patrizia, meine Bekannte aus meinem Dorf, die mich begleiten wollte, ging ziemlich ängstlich über diese wackligen Hängebrücken.


Im Anflug auf Lukla:

Do. 14.11.: Von Phakding bis nach Jorsale 2740 m. Wir waren gerade am Anfang unserer Tour vorsichtig und marschierten nicht mehr als 4 Std. und nicht mehr als 400 Höhenmeter pro Tag. Gerade die ersten Tage sind für die Akklimatisation für die Höhe wichtig. Außerdem haben wir viel Tee getrunken. Wir übernachteten in Jorsale, da morgen der steile Anstieg nach Namche Bazar auf 3440 m bevor stand.


Fr. 15.11.: Von Jorsale erreichten wir bald die fast 100 m hohe Hängebrücke. Anschließend ging es steil 700 Höhenmeter nach Namche Bazar hoch. Auf dem Anstieg sahen wir zum ersten Mal den Mt. Everest. Nach dem anstrengenden Anstieg logierten wir ziemlich vornehm in der Khumbu Lodge für USD 20.- die Nacht. Dafür hatten wir auch eine elektr. Heizdecke im Bett! Was für ein Luxus!

Sa. 16.11.: Ich hatte eine ruhige Nacht und konnte trotz der ungewohnten Höhe von 3440 m gut schlafen. Leide ging es Patrizia schlecht. Sie hatte bereits abends starke Kopfschmerzen. Dazu bekam sie Durchfall und Fieber. Trotz Medikamente wurde ihr nicht besser. Wir besichtigten das Museum und ich unternahm eine Akklimatisationstour auf dem Panoramaweg bis Khumjung auf 3800 m und wieder zurück nach Namche Bazar.

So. 17.11.: Patrizia hatte eine fast schlaflose Nacht. Auch die Kopfschmerzen waren nicht besser. Sie entschloß sich zum Arzt zu gehen. Die Ärztin empfahl ihr den Rückflug mit dem Rettungshelikopter nach Lukla, da keine Besserung in Sicht war. Wer die Höhe von 3440 m hier nicht verträgt, sollte schnellstens Absteigen, da ein weiteres Verbleiben in der Höhe schon lebensgefährlich werden kann. Mittags flog sie dann nach Lukla zurück. Ich habe Madhu in Ktm. und ihre Mutter in Bad Tölz tel. informiert. Mein Träger wollte unbedingt mit dem Heli nach Lukla mitfliegen, da er noch nie mit einem Heli mitgeflogen war. Ich sagte ihm zu, da er am kommenden Morgen wieder in Namche sein wollte.

Mo. 18.11.: Ich fühlte mich gut aklimatisiert und wir starteten nach Thame auf 3800 m. Wir übernachteten in der „Marathon- Runner- Lodge". Die Lodge wurde nach der Inhaberin so benannt, da sie mal den Everest- Marathon gewonnen hat, der jährlich abgehalten wird. Die Läufer starten in Gorak Shep auf 5140 m und laufen in einem Zug bis Namche Bazar. Abends gab es noch einen schönen Sonnenuntergang zu bewundern.

Die. 19.11.: Heute wanderten wir von Thame bis nach Lungdhen auf 4380 m. Wie erwartet ein wunderschönes einsames Tal. Es waren kaum Touristen anzutreffen. Auf der Strecke haben wir dann unsere ersten Wildtiere gesehen: eine Herde des Himalayen Thar, eine Art Wildziegen. Imposant waren die männliche Tiere, sie haben lange Körperbehaarung, von Weiten sehen sie aus wie Bären.



Abends stieg ich noch zu Training bis auf 4700 m, um mich für den kommenden Tag auf den Renjo Pass zu aklimatisieren, denn da muß ich eine Höhe von fat 5400 m schaffen.

Mi. 20.11.: Von Lungdhen über den Renjo Pass 5340 m nach Gokyo 4790 m. Sehr anstrengende Tour, da wir ab 5000 m Steigeisen anschnallen mußten. Wir kamen erst am späten Nachmittag auf die Paßhöhe. Ein überwältigender Rundblick auf den Mt. Everest, Lhotse und Makalu! Da wir spät auf der Paßhöhe waren, hatten wir beim Abstieg einen phantastischen Sonnenuntergang mit Blick auf die blutrot gefärbten drei 8000 ender! Wir mußten dann mit Stirnlampen nach Gokyo absteigen. Tashi mit Freund kamen uns mit heißem Tee entgegen, da sie unsere Lampen sahen. Tashi, der die größte Lodge „ Fitz Roy Inn" in Gokyo führt, wußte, das wir heute über den Paß gingen.


Am Renjo Pass mit Blick auf Mt. Everest und Lhotse


Do. 21.11.: Ruhetag in Gokyo. Tashi, Bruder Tensing und ihre Mutter waren sehr gastfreundlich! Ausflug auf die Moräne Richtung Cho Oyu Base Camp. Grandiose Rundsicht.



Auf den Aufstig zum Gokyo Ri habe ich verzichtet, da wir einen überwältigenden Ausblick vom Renjo Pass hatten.


Im Hintergrund der Cho Oyu 8153 m

Fr. 22.11.: Auf die Bitte von Tashi legte ich noch einen weiteren Ruhetag ein, da wir einiges wegen seiner Tourenplanung besprechen wollten.

Sa. 23.11.: Weiterer Ruhetag in Gokyo.

So. 24.11.: Auf Anraten von Tashi sollten wir auf den Chola Paß wegen den schwierigen Verhältnissen verzichten. Da wir ausreichend Zeit haben, sollen wir auf der Ostseite bis Phortse gehen. So querten wir den Ngozumba Gletscher gleich südlich von Gokyo und gingen noch bis Dragnang 4700 m.

Mo. 25.11.: Abstieg bis Thare 4390 m. Wunderschönes Tal mit herrlichem Rundblick. Wir waren auf der gesamten Strecke fast alleine. Einfache Lodge, aber mit wunderschönem Rundblick!

Die. 26.11.: Von Thare bis Phortse 3810 m. Wunderschönes Tal mit steilen Weg am Hang, ziemlich ausgesetzt. Trittsicherheit war hier notwendig. Schöne Lodge in Phortse und nette Leute. Abends habe ich an der Lodge geholfen einen Tibetteppich zu waschen.

Mi. 27.11.: Von Phortse nach Pangboche 3930 m. Hier haben wir einiges von unserem Gepäck deponiert, das wir im Khumbutal nicht mehr benötigen. Wir kommen auf unserem Rückweg nach Tangboche hier wieder vorbei. War wieder alleine in der Lodge. Die Touristenzeit scheint zu Ende zu sein. Die Nächte sind kalt, aber während des Tages durch den Sonnenschein bei nach wie vor wolkenlosem Himmel angenehm warm zum Wandern.

Do. 28.11.: Von Pangboche bis Periche 4240 m. Wunderbare Sicht auf den Ama Dablam 6814 m und auf die gewaltige Lhotsewand 8501 m. Schöne Lodge mit Candellight- Dinner!

Fr. 29.11.: Steiler Aufstieg bis Lobuche 4910 m. Auf der Paßhöhe vorbei an der Gegenkstelle für die verstorbenen Bergsteiger am Mt. Everest. Wunderbares Panorama!



Sa. 30.11.: Von Lobuche nach Gorak Shep 5140 m. Phantastische Panorama auf den Khumbu Gletscher, auf die Eisriesen Richtung Everest Base Camp. Nachmittag noch Aufstieg auf den Kala Patthar 5550 m. Der beste Ausichtsberg auf den Everest, Nuptse, Pumo Ri.... usw. Einmaliges Panorama. Wir haben uns warm angezogen, da wir bis zum Sonnenuntergang warten wollte. Nach Sonnenuntergang extrem kalt, so blieben wir 50 m unter dem Gipfel. Einmaliger Sonnenuntergang am Mt. Everest! Abstieg mit Stirnlampe. Sehr schlechte Unterkunft und nicht sauber!



So. 1.12.: Von Gorak Shep zum Everest Base Camp 5364 m und zurück nach Gorak Shep. Einmalige Tour zum E.B.C. Abstieg zum Khumbu Gletscher. Gefärliche Moränenquerung, da sich große Steine aus der Moräne bei Sonneneinstrahlung lösten. Anstrengende Tagestour, aber überwältigende Sicht auf die Eisriesen.


Blick vom Kala Patthar 5550 m auf den Mt. Everest 8848 m:


Am Mt. Everest- Base Camp 5354 m:

Mo. 2.12.: Langer Abstieg von Gorak Shep bis Pheriche 4240 m. Wieder in der guten Lodge „ Himalayen Hotel" übernachtet.



Die. 3.12.: Von Pheriche über Pangboche, wo wir unser deponiertes Gepäck mitgenommen haben, bis zum Kloster Tengpoche 3860 m. Schöner Blick auf den Ama Dablam, Lhotse und Mt. Everest.


Kloster Tengboche mit Blick zum Ama Dablam, Lhotse und Mt. Everest:

Mit. 4.12.: Vormittags Besichtigung des Klosters. Anschließend Abstieg bis Namche Bazar.

Do. 5. 12.: Übernachtung wieder in der Khumbu Lodge. Einige Sporthosen und weitere Sachen eingekauft. Ruhetag in Namche Bazar.

Fr. 6.12.: 2. Ruhetag in Namche Bazar.

Sa. 7.12.: Abstieg von Namche Bazar bis Monjo. Mir geht es nicht gut, da ich mir in Nache den Magen verdorben habe. Daher habe ich in Monjo übernachtet.

So. 8.12.: Von Monjo bis nach Lukla. Tashi kam mir entgegen. Fühle mich durch den Durchfall ziemlich mieserabel! Übernachtung in der Sherpa- Coffee- Shop- Lodge.

Mo. 9.12.: Tashi hat organisiert, das ich bereits heute nach Kathmandu zurück fliegen kann. Tashi flog mit mir, da er am in 2 Tagen seine Freundin Corinna aus Oberammergau abholen wird.

Fr. 13. 12.: 3 Tage Erholung in Kathmandu im schönen Hotel „Blue Horizon". Mein Durchfall hatte mich ziemlich geschwächt. Besichtigungstour mit Tashi zum Tempelberg Swayambhunath und abends zur beleuteten Stupa nach Bouddhath.



Sa. 14.12.: Rückflug nach Delhi. Da die Boing Dreamliner ausgefallen ist, konnten wir erst am So. um 2:00 Uhr von Delhi nach Frankfurt und München abfliegen. Müde aber hoch zufrieden kamm ich am Sonntag Nachmittag nach Hause. Was hatte ich für eine schöne Tour, tolle Bilder habe ich geschossen.
Vermutlich war das nicht die letzte Reise in die Gokyo- Everest- Gegend! Nachdem ich keinerlei Höhenprobleme hatte, mache ich mir Mut für eine weitere Trekking- Tour, ev. im Okt.- Nov. 2014 ?

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