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Toyota HZJ 78

Das Fahrzeug habe ich im August 2008 gekauft:



Der Wagen war als LKW zugelassen und hatte ein Trenngitter hinter den Fahrersitzen und der Ladefläche. Im Winter 2008/09 begann ich dann mit dem Ausbau:



Ich entfernte das Gitter zwischen Sitzen und der Ladefläche. Dann baute ich mit 12 mm Leichtbau- Sperrholzplatten die Kisten. Hinter dem Fahrersitz wurde ein Kühlbox eingebaut.
Zwischen den Kisten wurde der Tisch montiert, der gleichzeitig als Mittelbrett für die Schlafauflage diente. Nach der Anfertigung der Polster war das Fahrzeug schon als Wohnmobil verwendbar! Damit es wohnlicher wurde, kamen noch Vorhänge und eine Lampe dazu.
Da das Auto auch fernreisetauglich werden sollte, wurden unter dem Fahrzeug 2 je 50 l Wassertanks für Trink- und Brauchwasser eingebaut.
Um die Reichweite zu erhöhen, kam hinter die Hinterachse ein 180 l Zusatztank.











Wasser- Unterflurtank mit 2x 50l: Diesel- Zusatztank 180 l:

Mit Hilfe einer Pumpe wird der Diesel bei Bedarf in den Haupttank umgepumpt. Damit für den Zusatztank Platz war, mußte das Reserverad außen an der Hecktüre montiert werden.
Die Serienauspuffanlage wurde gegen einen V2A - Seitenauspuff getauscht.
Leicht geschockt von der Höhe der KFZ- Steuer (das Fahrzeug war als LKW zugelassen, wurde aber als PKW versteuert), ließ ich ein Klapphubdach montieren. Damit konnte der Wagen als Wohnmobil zugelassen werden.





Anschließend wurde mittels Folien die Fenster abgedunkelt und beidseitig Halter für die Sandbleche montiert.
Durch den Einbau eines Turbos erhielt er dann auch genügend Power für eventuelle Weichsandstrecken. Zur ausreichenden Stromversorgung kam eine 2. Batterie dazu, die von Dachsolarzellen zusätzlich versorgt wurde. Da das Fahrzeug jetzt um etliche Kilogramm schwerer wurde, war ein stärkere Kupplung und ein Getriebe vom HD 80 sinnvoll.
Die Federung wurde verstärkt und das Fahrzeug höher gelegt.

Die Frontstoßstange wurde für die Aufnahme
einer Seilwinde gewechselt:



Ein Schnorchel soll das Ansaugen von Sand verhindern und Wasserdurchfahrten ermöglichen.


Die Camping- und Fernreisetauglichkeit wurde
dann auf unserer Nahost/ Ägypten
Reise 2009 getest:



Bei dieser Reise gewannen wir einige Erkenntisse, was umgebaut oder ergänzt werden musste.
Der Gaskocher wurde gegen einen Benzinkocher getauscht.
Weitere Ablagen mussten geschaffen werden. Eine Dachkiste ist notwendig, um mehr Platz im Auto zu schaffen. Die Fenster wuren mit einer Steinschlagfolie beschichtet, um eventuellen Einbrechern das Eindringen zu erschweren. Ein Geheimfach musste gebaut werden.....
Vermutlich werden uns bei jeder neuen Reise Verbesserungen einfallen..............


Im Camping-"Einsatz" Jan. 2011 in Botswana

Ergänzung im Januar 2012: 3 Afrikatouren und mehr als 70.000 gefahrenen km hinterlassen ihre Spuren.
Der Reservereifen an der Hecktüre ist zu schwer. Das halten die Scharniere nicht aus. Habe daher bei Fa. Desert Tec die hintere Stoßstange gewechselt.  Jetzt ist der Reservereifen auf der Stoßstange befestigt. Fa. Desert Tec hat da eine preiswerte und gute Stoßstange des portugiesischen Herstellers AFN entdeckt!





Auf dieser Stoßstange lassen sich auf Ausschwenkarmen auch 2 Reservereifen montieren. Dafür müssten dann aber ein Kennzeichenhalter mit Beleuchtung hinter dem 2. Reserverad angebracht werden, ähnlich wie bei einigen Fahradhalter, die auf der Anhängerkupplung aufgesetzt werden, damit das Kennzeichen sichtbar bleibt.


Bei dieser Aufnahme hatte ich gerade keinen Bundeswehrkanister in Reichweite!




Statt dem 2. Reserverad gibt es noch einen Schwenkarm mit Halterung für 2 Bundeswehr- Reservekanister a`20 l. Auch hierbei ist ein hinterer 2. Kennzeichenhalter notwendig.
Die Stoßstange hat zusätzlich 2 komplette Leuchten montiert, somit verdecken auch bei 2 Reifen keiner die Rücklichter und Blinker. Auch der TÜV gibt dazu seinen Segen!
Fazit: Die ideale Heckstoßstange für den HZJ 78 ( gibt es auch für andere Modelle) und das zu einem sagenhaft günstigen Preis!
Wer hier nicht die Originalstoßstange tauscht ist selbst Schuld!